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Tierschutzverein Göppingen und Umgebung e.V.
Träger des Tierheims »Ulrich Schol« |
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Landestreffen der Jugendgruppen von Baden-Württemberg
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| im schönen Singen (06.10. bis 08.10.) |
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Dieses Jahr waren wir zum zweiten Mal mit dabei, als wieder der Deutsche
Tierschutzbund die Jugend zum Zusammenkommen aufgerufen hat. 7 Jugendliche und
meine Wenigkeit (Janina Teschner) machten uns auf, in das knapp 190 km entfernte
Singen Hohentwiel. Nach guten 2 Stunden Fahrt kamen wir in der mit Tierschützern
vollbesetzten Jugendherberge an, und bekamen die Zimmer zugeteilt.
Als dann auch die anderen Gruppen eingetroffen waren, sammelte man sich zum
gemeinsamen Abendessen, mit anschließender Kennenlernrunde. Alte Bekannte trafen
sich vom letztem Jahr wieder, die Freundschaft wurden aufgefrischt.
Der weitere Programmpunkt „Besuch in der Sternwarte Singen“ musste leider
wegen schlechter Sicht ausfallen. Was die Organisatoren nicht verdross, die
schnell ein Alternativprogramm auf die Beine stellten. So bekamen wir eine
Tiersanitäter Vorführung, und lernten wie man Hunden bei Verletzungen korrekt
einen Verband anlegt, und vieles mehr.
Der Abend wurde älter, und zumindest die Betreuer waren sehr müde.
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| Tag 2: Samstag |
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Nach dem leckeren Frühstück war großer Trubel angesagt. Der Besuch der
letzten ortsfesten Schäferei stand an. Leider wollte das Wetter nicht ganz wie
wir wollten. Der Himmel war bedeckt und es nieselte. Der Beschluss war schnell
gefasst, statt dem Marsch die Truppe zur Schäferei zu fahren. Nur auf eine
Gruppe hatte das Wetter keinen Einfluss, die liefen trotzdem. Diese Gruppe waren
aber nicht wir!
Zwei Schäfer zeigen uns zuerst die Ställe, und die jungen Lämmer. Zwei davon,
die von der Mutter nicht mehr gesäugt wurden, wurden vor unseren Augen mit der
Flasche gefüttert. Schnell war die Flasche leer, und die Lämmchen voll. Wir
lernten gleich das die Menge vorher genau eingeteilt werden musste, da die
Lämmchen das nicht selbst einteilen können.
Dann wurden wurde uns die Weiden gezeigt und anschließend durften wir live
beim Scheren zusehen. Der ausgiebigen Fragerunde stellten Sie die Schäfer
geduldig. Als Abschluss beäugten wir noch den Ziegenstall, und sahen dort der
Fütterung zu.
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Nach soviel schauen wurde dann unsere Kondition beim Aufstieg auf den
Hohentwiel getestet. Zuerst bekamen wir einen interessanten Einblick in die
Geschichte im Hohentwiel Museum. Als wir nach einem „kleinen Marsch“ dann oben
waren, entschädigte die überwältigende Aussicht, das mittlerweile sonnige
Wetter, und nicht zuletzt die Burgreste für die Anstrengung. Hierzu lieber
Bilder anschauen, der Eindruck ist schwer zu beschreiben.
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Das Mittagessen nahmen wir im Wild und Freizeitpark in Allensbach ein. Danach
konnte jeder den Park selbst erkunden. Die Paarung als Wild und Freizeitpark ist
gut gelungen, wobei man leider sagen muss, das die artgerechte Tierhaltung
leider bei manchen Rassen auf der Strecke blieb. So wurden zum Beispiel die
Bären nur in einem kleinen, betonierten Gehege gehalten, weil sich die Mutter
mit den zwei Kleinen, nicht mehr mit Papa-Bär vertrugen. Das Wild, die Esel und
die Ziegen konnten mit Trockenfutter aus dem Automaten gefüttert werden. Was
insbesondere den Ziegen nicht wirklich bekam, da diese optisch schier zu platzen
drohten. Die anderen Gehege waren allerdings groß und schön angelegt. Die
hauseigene Falkenshow war sehr beeindruckend.
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Nach einem sehr schönen Nachmittag kehrten wir dann ins Singener Tierheim
ein. Hier wurden wir festlich bewirtet.
Ausklang des Tages in der Jugendherberge!
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| Tag 3: Sonntag |
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Frühstücken, Zimmer aufräumen standen morgens auf dem Programm. Als dies
erledigt war, ging es auf zum Steinzeitmuseum. Kulanterweise wurde es den
Jugendlichen selbst überlassen, ob sie mitwollten oder nicht. Also stand Museum
gegen Stadtbummel. Leider entschied meine Gruppe gegen mich, und während sie die
Stadt erkundeten, lernte ich mehr über die Steinzeit, und durfte sogar an dem
Workshop für Steinzeitschmuck teilnehmen. Der Grossteil der Gruppe bereute
später ihre Entscheidung, da es ja nun mal Sonntag war, und sie die Geschäfte
nur von außen anschauen konnten. Ich allerdings im wirklich interessanten
Museum viel Spaß hatte.
Als das Mittagessen aufgenommen, und die Abschlussbesprechung abgeschlossen
waren, trennten wir uns schweren Herzens von unseren neuen Freunden. Wir
bedankten uns bei den Gastgebern für das Erlebnis und die gute Bewirtung und
traten den Heimweg Richtung Göppingen an. Auch an dieser Stelle noch mal vielen
lieben Dank!
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| Fazit |
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7 Jugendliche mitgenommen, 7 wieder mitgebracht, keine größeren Unfälle,
jeder hatte seinen Spaß und wir haben alle viel gelernt!
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