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19.07.2006 Sommerhitze

NWZ

Erscheinungsdatum: Mittwoch 19.07.2006

TIERSCHUTZ / Hunde nicht im Auto lassen
Hitze setzt Tieren zu

Heiße Sommertage machen auch Tieren zu schaffen. Darauf hat jetzt der Tierschutzverein Göppingen hingewiesen. Jahr für Jahr müssen Tiere aus überhitzten Autos befreit werden.

 

KREIS GÖPPINGEN Parkende Autos, auch im Schatten, werden sehr schnell zur Hitzefalle für die geliebten Vierbeiner. Leicht geöffnete Fensterscheiben reichen nicht aus, um für eine ausreichende Abkühlung zu sorgen. "Auch Tiere, wie Vögel, Kaninchen oder Weidetiere, welche im Freien gehalten werden, benötigen ein schattiges Plätzchen, wohin sie sich vor der Hitze zurückziehen können", so der Vorsitzende des Göppinger Tierschutzvereins, Hans-Günther Märkle. "Ebenso ist für alle Tiere in der heißen Jahreszeit ausreichend Wasser lebensnotwendig." Wo morgens noch Schatten war, kann mittags die pralle Sonne sein.

Bei Wasserknappheit suchen Tiere wie Katzen oder Vögel diese oft einzigen Wasserquellen auf, aus welchen sie sich eventuell selbst nicht mehr befreien können. Grundstücksbesitzer sollten deshalb in ihren Gärten in flachen Gefäßen den Tieren, auch Wildtieren, Wasser anbieten.

Immer wieder muss der Tierschutzverein sich mit verantwortungslosen Hundebesitzer auseinander setzen, welche ihre Tiere in der prallen Mittagssonne mit dem Fahrrad "ausführen" oder hinter dem Auto nachspringen lassen. Der Tierschutzverein appelliert an die Hundebesitzer, ihre Hunde in den kühleren Morgenoder Abendstunden auf Naturwegen auszuführen, denn der Asphalt heizt sich in der Sommersonne sehr stark auf, worunter vor allem kleine Hunde sehr leiden. Auch Pferdefreunde sollten ihren Ausritt in die kühleren Morgen- und Abendstunden legen und den Tieren keine wilde "Jagd" abverlangen.

 


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