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Tierschutzverein Göppingen und Umgebung e.V.
Träger des Tierheims »Ulrich Schol« |
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27.06.2006 Tiertransporte
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| 1.Juli: Aktionstag gegen Tiertransporte |
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Tag für Tag erleiden ca. 1 Million Tiere unsagbares Leid bei ihren
Transporten quer durch Europa bis in Drittländer. Der 1. Juli soll als
Aktionstag die Bevölkerung auf diese immer noch erschreckenden Missstände
aufmerksam machen und zur Mithilfe aufrufen, damit den Qualen der Tiere ein Ende
gesetzt wird.
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Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, begleitete gemeinsam
mit einem Kamerateam des ZDF einen Tiertransport mit europäischen Rindern zu
einem Schlachthof in Beirut.“ Das Leiden der geschundenen Tiere ist unerträglich
und nicht weiter hinnehmbar“, so der Vorsitzende des Göppinger
Tierschutzvereins, Hans- Günther Märkle. “Im Oktober 2005 wurde der Bericht im
Fernsehen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und rief Entsetzen bei der
Bevölkerung aus. Vielen Bürgern war auch nicht bewusst, dass diese Höllenfahrt
in den Tod auch noch mit Steuergeldern großzügig subventioniert wurde. Was ist
seither passiert? Der Deutsche Tierschutzbund konnte einen Meilenstein mit der
neuen Verordnung setzen, welche am 24. Dezember 2005 in Kraft trat. Die
Subventionierung der Tiertransporte wurde gestoppt. Im Jahr 2007 tritt eine neue
Gesetzgebung zum Schutz der Tiere in Kraft, aber Hauptproblempunkte wie die
Transportzeiten, die Ladedichte der Tiere und Anforderungen an das Klima der
Transporter werden unverändert aus der alten Gesetzgebung übernommen. Dadurch
bleiben unerträgliche Rahmenbedingungen für täglich ca. 1 Millionen Tiere,
welche über europäische Straßen transportiert werden, erhalten. Wirtschaftliche
Argumente haben Vorrang. Die Schlachttiere werden zu jenem Schlachthof
transportiert, der den größten Erlös verspricht. Für Mammutbetriebe ist der
Transport von lebenden Tieren gewinnbringender als gekühlt oder gefrorenes
Fleisch, auch wenn der Schlachthof tausende Kilometer entfernt liegt wie z.B. im
Libanon.
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Der 1.Juli soll als „Aktionstag gegen Tiertransporte“ die Bevölkerung auf das
grausame Leid der Tiere hinweisen und dafür sensibilisieren. „Der Verbraucher
kann mit einem bewussten Einkauf seiner Fleischware einen sehr großen Beitrag
leisten, um die unendlichen Qualen der Tiere zu stoppen“ so Märkle vom Göppinger
Tierschutzverein. „Gezielter Einkauf von Fleisch aus der Region sollte Vorrang
haben vor Billigfleisch“ so der Appell von Märkle. Damit kann jeder einzelne
dazu beitragen, dass unsere Tiere vor diesen Höllenqualen geschützt werden und
er leistet auch noch einen wichtigen Beitrag zum Schutze unserer Umwelt. Gute
Qualität aus Lebewesen kann nicht als Billigware hergestellt werden. Qualität
sollte hier vor Quantität stehen.
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