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Tierschutzverein Göppingen und Umgebung e.V.
Träger des Tierheims »Ulrich Schol«
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20.05.2006 Schulung

NWZ

Erscheinungsdatum: Samstag 30.05.2006

Aus den Göppinger Vereinen
Tierschutzverein Göppingen

 

In deutschen Tierheimen leben etwa 300 000 Hunde. Muss dies als Schicksal oder als Chance gesehen werden? Soll dies die Endstation oder ein Neustart für die Hunde sein? Diese sehr wichtigen Themen waren Inhalt eines Seminars des Göppinger Tierschutzvereins. Mit Sabine Neumann konnte eine Fachfrau gewonnen werden. Die Referentin ist ausgebildete Animal-Learn-Trainerin bei Clarissa von Reinhardt am Chiemsee und bei Turid Rugaas in Norwegen, beide in Fachkreisen besonders anerkannte Persönlichkeiten. Außerdem ist Sabine Neumann durch ihre praxisnahe Arbeit im Kremser Tierheim in Österreich als Beirätin und Hundetrainerin ebenso regelmäßig mit der Problematik eines Tierheimes konfrontiert. 15 ehrenamtliche Helfer des Göppinger Tierschutzvereins sowie Teilnehmer aus den umliegenden Vereinen Schorndorf, Berglen, Böblingen sowie angehende Hundetrainerinnen nahmen an diesem sehr lehrreichen und aufschlussreichen Seminar teil. Das Tierheim gibt vielen Tieren zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, eine Heimat zu haben. Dort erhalten sie ihre regelmäßig Grundversorgung. Doch ist dies ausreichend? Das war Thema beim Seminar. Kommt ein Hund ins Tierheim, ist dies erst einmal ein dramatischer Einschnitt und eine besonders schwierige Situation für jeden Hund. Um Schaden zu vermeiden, ist dazu großes fachliches Wissen und eine individuelle Betreuung der einzelnen Hunde Voraussetzung. Der Kontakt und das Vertrauen zu einem Menschen spielen hierbei eine ganz bedeutende Rolle, was aber erst einmal gezielt richtig aufgebaut werden muss. Das Seminar war vor allem dahin ausgerichtet, Verhaltensstörungen, Defizite und Probleme der einzelnen Tiere gezielt zu erkennen und individuell auf das einzelne Tier entsprechend eingehen zu können.

 


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