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- In Sperr- und Beobachtungsgebieten müssen Sie die Anordnungen der Behörden
beachten.
- Sie dürfen Katzen dort derzeit keinen Freigang gewähren; für Hunde besteht
Leinenzwang.
- Dies sollten Sie rein vorsorglich auch in Gebieten, in denen aufgrund
einer hohen Anzahl von Wasservögeln das Auftreten der Seuche wahrscheinlich
ist, beachten.
- Mangelnder Auslauf stellt eine Einschränkung für die Katze dar. Am Anfang
wird die Katze sicherlich unruhig sein, an der Tür kratzen oder vielleicht
sogar mit Harnmarkieren zum Ausdruck bringen, dass sie raus will. Hier müssen
Sie konsequent bleiben. Meist gewöhnen die Katzen sich nach einigen Tagen an
die neue Situation.
- Um die Lage für die Katzen erträglich zu gestalten, sollten Sie mehr Zeit
mit Ihrem Vierbeiner verbringen und öfter mit ihm spielen.
- Machen Sie Ihrer Katze möglichst alle Räume in der Wohnung zugänglich,
damit nicht noch eine weitere Einschränkung ihres „Lebensraums“ erfolgt.
- Wenn möglich, können Sie kurzfristig den Balkon mit einbeziehen. Dieser
muss durch ausbruchssichere Katzennetze umgeben werden.
- Gestalten Sie Ihre Räumlichkeiten für die Zeit der Wohnungshaltung für die
Katze attraktiv: Wenn Sie eine Hängematte aufhängen, an der die Katze klettern
und schaukeln kann, ist der Alltag nicht mehr so langweilig. Gleiches gilt für
diverses Spielzeug, Klettermöglichkeiten und kleine Flickenteppiche, mit den
Quasten spielen die Katzen gern und sie können sich unter dem Teppich
verstecken.
- Die Katze muss Rückzugsmöglichkeiten haben. Hier können Sie sich ganz
einfach mit einem leeren Karton behelfen: Katzen nehmen diese gerne als
„Höhle“ an und spielen damit.
- Denken Sie daran, in der Wohnungszeit die Katzentoilette häufiger zu
reinigen. Bieten Sie Ihrer Katze außerdem Katzengras an.
- Sollte im Einzelfall länger anhaltendes Problemverhalten auftreten
(Zerkratzen von Möbeln, Unsauberkeit) sollten Sie den Tierarzt zurate
ziehen.
- Katzenhalter in noch nicht betroffenen Gebieten, sollten Ihre Katze
vorsorglich an längere Aufenthalte in der Wohnung gewöhnen, indem Sie die
Zeit, in der die Katze in der Wohnung bleiben muss, langsam ein wenig
verlängern. Sollte es so zu einem „Ernstfall“ kommen, sind Sie und Ihre Katze
schon gut vorbereitet.
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