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Tierschutzverein Göppingen und Umgebung e.V.
Träger des Tierheims »Ulrich Schol« |
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Häufig gestellte Fragen
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An dieser Stelle möchten wir Ihnen Fragen beantworten, die häufig über uns
und den Tierheim-Betrieb allgemein gestellt werden. Haben auch Sie eine Frage?
Dann kontaktieren Sie
uns!
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| Im Tierheim gibt es nur alte, große und gestörte Hunde. Haben Sie auch normale Hunde? |
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Nun ja, wahr und wieder nicht wahr. Wir sind keine Zoofachhandlung und können
uns nicht aussuchen, welche Tiere wir aufnehmen. Diese werden ja bei uns
abgegeben und wer sollte einen jungen, kleinen und unproblematischen Hund im
Tierheim abgeben?
Gestört oder normal - wer legt das fest? Sicherlich
haben wir Hunde im Tierheim, die als gefährlich gelten, da es bereits zu
Beissvorfällen kam. Speziell für diese Hunde haben wir eine Problemhundegruppe
gegründet, die mit diesen Hunden trainiert. Wir mussten seit 2002 keinen Hund
wegen Verhaltensstörungen einschläfern! Alle so genannten Kampfhunde wurden auf
den Wesenstest vorbereitet und haben ihn mit Bravour bestanden. Auf diese Arbeit
sind wir auch kleines bisschen stolz!
Jeden Montag absolvieren alle
verträglichen Hunde im Tierheim eine Hundeschule. Eine Tiertrainerin erarbeitet
zusammen mit unseren ehrenamtlichen Helfern alle Grundbegriffe Sitz, Platz, Bei
Fuß und die Verträglichkeit gegenüber Mensch und Tier. Suchen Sei mal ein
anderes Tierheim, bei dem es so was gibt! Wir freuen uns auf Ihre Antwort, dann
würden wir Gleichgesinnte kennen lernen mit dem wir uns abstimmen könnten. Wir
kennen bis jetzt keines!
Und abschließend: Natürlich haben wir auch
kleine Hunde, oft z.B. Westies. Schauen Sie in unserer Tierbestand oder
noch besser, kommen Sie einfach mal vorbei und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Wir werden
Sie überraschen.
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| Warum werden die Hunde immer nur im Zwinger gehalten? |
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Dies ist wie meistens nur zum Teil richtig. Natürlich hat jeder Hund bei uns
seinen Zwinger. Natürlich sind zu den Öffnungszeiten die Hunde in den Zwingern,
damit die Besucher sie sehen können. Aber unsere Zwinger haben wie in jedem
modernen Tierheim einen Innen- und einen Außenbereich, zwischen dem die Hunde
frei wählen können. Wollen Sie nicht gesehen, werden so ziehen sie sich in den
Innenbereich zurück.
Wie unsinnig die Aussage speziell für das Göppinger
Tierheim ist, möchte wir Ihnen anhand der Beschreibung eines typischen
Tagesablaufs aufzeigen:
Unsere Mitarbeiterinnen kommen zwischen 07:30 und
08:00 Uhr. Den ganzen Morgen über sind die Hunde draußen in unseren beiden
Waldausläufen und unserem Wiesenauslauf. Die Hunde werden dabei einzeln oder in
kleinen Gruppen in die Ausläufe gebracht, dies richtet sich nach der
Verträglichkeit der Hunde. Weiterhin halten wir eine größere Gruppe von 8
bis 15 Hunden im Rudel, die sich frei auf dem Tierheimgelände bewegen
können. Am Morgen werden bei uns die Zwingeranlagen täglich gereinigt. Schon
deswegen können die Hunde nicht komplett in den Zwingern sein.
Zur
Mittagszeit zwischen 11:30 und 12:00 Uhr werden dann alle Hunde wieder zur
Fütterung in ihre Zwinger gebracht.
Von 12:00 bis 14:00 Uhr ist absolute
Ruhezeit, damit die Hunde in Ruhe verdauen können, so dass vor allem bei den
größeren Hunden keine Magendrehung auftritt.
Ab 14:00 Uhr (meisten schon
13:45 Uhr) stehen dann die Gassigänger täglich vor der Türe (Gassigeherzeiten). Gerade
an Sonn- und Feiertagen können wir uns meist vor Gassigängern nicht retten.
Unabhängig davon kann ein Interessent, der einen Hund ggf. übernehmen möchte, seinen Hund
unabhängig von den Gassizeiten nach Vereinbarung holen.
Ab 15:00 Uhr ist
unser Tierheim für den Besucherverkehr geöffnet. Wir sind eines der wenigen Tierheime, das an
jedem Sonn- und Feiertag tatsächlich geöffnet hat und dies zusätzlich zu den
Öffnungszeiten werktags! Montags und donnerstags gönnen wir sowohl Mensch als
auch Tier etwas Ruhe!
Ab 18:00 Uhr kehrt dann wieder Ruhe ein. Alle Hunde
sind wieder in ihrem Zwinger und bekommen nochmals Futter. Danach ist Nachtruhe
angesagt und so mancher Hund ist ganz froh, dass er endlich seine Ruhe
hat.
Aber halt, jeden Montagabend geht es von 19:00 bis 21:30 Uhr weiter.
Da kommen nämlich die Hundetrainerin Marie-Theres Fetzer aus Dürnau und ca. 20
ehrenamtliche Helfer. In Gruppen wird dann für alle unsere Tierheim-Hunde eine
Hundeschule
absolviert. Somit gewährleisten wir, dass jeder unserer Hunde, der das Tierheim
verlässt die Grundbegriffe (Sitz, Platz und bei Fuß gehen) beherrscht. Ebenso
wird die Verträglichkeit zu anderen Hunden und zum Menschen
trainiert.
Kommt man als Besucher zu den Öffnungszeiten ins Tierheim,
kann selbstverständlich der Eindruck der mächtigen Zwingeranlagen dazu führen,
dass man meint, wir würden die Hunde nur im Zwinger halten. Aber wie Sie gelesen
haben ist dem gerade im Göppinger Tierheim nicht so!
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| Warum gibt es eine Katzenquarantäne? |
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In unserem Katzenhaus werden immer bis zu 8 Katzen zusammen gehalten. Wir
müssen nicht nur die neue Katze sondern auch die bereits vorhandenen Tiere
schützen. Jedes neue Tier könnte Krankheiten und Parasiten haben. Kommt dieses
Tier direkt zum vorhandenen Tierbestand, werden alle anderen Katzen
angesteckt.
Gerade Katzen sind sehr stressanfällig, wenn sie aus ihrem
Revier entfernt werden. Ein hoher Stresspegel schwächt massiv das Abwehrsystem.
Deshalb werden gerade Katzen bei einem Ortswechsel krank (kommt ins Tierheim /
kommt zu Ihnen nach Hause).
Aus diesem Grund haben wir eine
Quarantänestation. Dies sind Boxen 120x80x80 cm, in die neue Katzen erst einmal
verbracht werden. Dort werden sie untersucht, von Parasiten (Flöhe, Würmer etc.)
befreit und geimpft. Je nach Verlauf dauert dies zwischen zwei und drei Wochen.
Erst dann kommt eine Katze ins Katzenhaus zu den anderen Katzen.
Gleiches
sollten Sie bei der Vermittlung einer Katze an Sie beachten. Geben Sie Ihr bei
Ihnen vor Ort genügend Zeit sich einzugewöhnen. Ist der Stresspegel zu hoch,
kann es gut sein, dass die Katze zunächst einmal krank wird. Dies ist im
Normalfall aber nicht weiter schlimm, sinkt der Stresspegel mit der Zeit, haben
Sie eine gesunde und lebensfrohe Katze bei sich zu Hause!
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| Warum eine so aufwendige Vermittlungsprozedur gerade bei Hunden? |
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Hunde sind sehr soziale Wesen. Sie können sich uns Menschen extrem anpassen,
deshalb sind sie ja "der beste Freund des Menschen". Umgekehrt ist bei einer
Trennung oder unpassen Umständen die Beziehung Hund-Mensch sehr stark belastet.
Aus diesem Grund versuchen wir unsere Hunde auf gute Plätze zu vermitteln. Durch
unser Verfahren soll
gewährleistet werden, dass ein einmal vermittelter Hund nach Möglichkeit nicht
mehr ins Tierheim zurückkommt, sondern bis zu seinem Lebensende in seinem neuen
Zuhause verbleiben kann.
Zunächst sollen Sie den Hund besser kennen
lernen und eine Beziehung mit ihm aufbauen. Deshalb sollen sie mit dem Hund erst
einmal Gassigehen. Und nicht zu vergessen: Ein Stückchen weit sucht sich der
Hund auch Sie aus! Dann werden sie über Vor- und Nachkontrolle weiter betreut,
damit auch Ihr Hund "Ihr bester Freund wird"!
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